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Rennteam aus Waiblingen fährt auf den 16. Platz beim 24h Rennen
Am Sonntag, den 24. Mai um Punkt 16:00 Uhr, schwenkte der Rennleiter die schwarzweiß karierte Flagge und das RDM-Cargraphic-Logwin-
Racing-Team rund um den Teamchef Kurt Ecke brach in einen ohrenbetäubenden Jubel aus. 16. Platz beim 24h Rennen am Nürburgring, das übertraf alle Erwartungen.
172 Rennboliden waren vierundzwanzig Stunden vorher bei strahlendem Sonnenschein das erste mal in die legendäre Nordschleife
abgebogen. Der auf hochglanzpolierte Porsche GT3 Cup, der optisch durch eine Kombination von leuchtendem Rot und strahlendem Weiß eine Augenweide war, startete mit Kurt Ecke im Cockpit von Platz 34 aus. In 9 Minuten
und bestenfalls 16 Sekunden waren die anspruchsvollen 25,1km des Nürburgrings zu schaffen. „Kontrolliertes Risiko! Schnell, aber sicher!“ Darüber waren sich die vier Fahrer Steffen Schlichenmeier, Peter König,
Jacques Meyer und Teamchef Kurt Ecke einig. Schließlich galt es einen hochtechnisierten 420 PS Boliden (Höchstgeschwindigkeit 289 kmh auf der Döttinger Höhe) vierundzwanzig Stunden lang am Limit zu bewegen. Mitten
auf dem Lenkrad allerdings prangte ein Stück Klebeband, auf dem stand: Vollgas bis zum Schluss! Wie auch immer. 16. Platz! Von den 128 Rennwagen, die nach 24h ihr Ziel erreichten, hatte man 112 hinter sich gelassen
und war als drittbestes Amateurteam nach 141 Runden mit nur 14 Runden Rückstand auf den Siegerporsche von Olaf Manthey ohne einen Kratzer am Fahrzeug ins Ziel gekommen. Sektfontänen durchtränkten die vier Fahrer und
so mancher Tropfen Schampus mischte sich mit Freudentränen.
Vergessen waren die Strapazen der Wochen zuvor. Das Team war bis an seine Grenzen gegangen. Die akribische Vorbereitung, die darin
gipfelte, dass man drei Tage bevor der 20m lange Renntruck von Kurt Ecke Waiblingen verließ, noch den Motor ausbaute, sicherheitshalber komplett revidierte und in einer Nachtaktion sechs Stunden vor Abfahrt wieder
in den GT3 einsetzte. Vergessen war der Schock, als Peter König, vier Stunden vor Schluss auf Platz 15 liegend per Funk mitteilte, er stehe in der letzten Schikane vor Start und Ziel, ohne einen Tropfen Benzin!
Da stockte nicht nur dem Team der Atem. Auch die Familien und Freunde der Fahrer und die insgesamt über 100 Gäste der Firmen,
Logwin, Cargraphic, Tabler, Temsa und Bilstein hielten plötzlich die Luft an. In Gruppen saß man auf den Tribünen und stoppte mit dem Handy die Zeit mit: Vor 9 Minuten hatte man den Porsche lauthals angefeuert,
jetzt müsste er gleich wieder vorbei kommen… aber er kam nicht! Kurt Ecke improvisierte sofort: Dank einer schnellen Vespa, einem Benzinkanister und dem Geschick, einhändig kletternd einen Zaun zu überwinden,
rettete er die Situation und auf Platz 21 zurückgefallen startete das Team eine sensationelle Aufholjagd.
Das RDM-Carcraphic-Logwin-Racing-Team bedankt sich bei all denen, die mit ihrer Arbeitskraft, ihrem Herzblut, ihrer mitfiebernden
Anwesenheit zu diesem unvergleichlichen Erlebnis- und Erfolg beigetragen haben.
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